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Neue Anforderungen bei der Einreise aus Hochrisikoländern

Personen mit Wohnsitz in Hochrisikoländern, die zu einem anerkennenswerten Zweck nach Dänemark einreisen, einschließlich Arbeitnehmer, müssen jetzt einen negativen COVID-19-Test vorweisen können. Pressemitteilung der dänischen Polizei, dem 26. Oktober 2020.

Pressemitteilung der dänischen Polizei, dem 26. Oktober 2020:

 

Ab Mitternacht in der Nacht zum Montag, dem 26. Oktober, sind an den dänischen Grenzen neue Anforderungen für Einreisende in Kraft getreten. Demzufolge müssen alle Einreisenden aus Hochrisikoländern einen anerkennenswerten Zweck verfolgen und müssen einen negativen COVID-19-Test vorweisen können, der spätestens 72 Stunden vor dem Einreisezeitpunkt vorgenommen wurde.

 

Personen mit Wohnsitz in Norwegen und im Grenzgebiet (Schleswig-Holstein, Schonen, Halland oder Blekinge) sind von der Anforderung nicht betroffen. Angesichts der gegenwärtigen Infektionszahlen sind Personen mit Wohnsitz in den übrigen Teilen Deutschlands und Schwedens zum jetzigen Zeitpunkt nicht von der Anforderung betroffen.

 

Im Falle mangelnder Dokumentation

Falls der Einreisende keine Dokumentation eines negativen Tests vorweisen kann, der nicht älter als 72 Stunden ist, muss der Betreffende ab Montag, den 26. Oktober 2020, in der Regel davon ausgehen, dass er beim Versuch der Einreise zurückgewiesen wird.

 

Für Personen mit Wohnsitz in Dänemark und/oder dänischer Staatsbürgerschaft

Dänische Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz in Dänemark dürfen ungeachtet des Zwecks nach Dänemark einreisen und brauchen dabei keinen negativen COVID-19-Test mit sich zu führen.

 

Für Personen auf Durchreise durch Dänemark

Speziell für die Durchreise gilt, dass Personen auf Durchreise ruhig durch Dänemark reisen können.

 

Insbesondere für den Transit gilt, dass Sie mit einem triftigen Grund durch Dänemark reisen dürfen, z.B. wenn Sie durch Dänemark reisen möchten, um an einer Beerdigung in einem anderen Land teilzunehmen, wenn Sie in den Urlaub in einem Land außerhalb Dänemarks, Grönlands und der Färöer fahren oder auf dem Rückweg in Ihr Wohnsitz- oder Heimatland sind.

 

Das gilt ungeachtet dessen, wo Sie Ihren Wohnsitz haben, und ungeachtet des Transportmittels.

 

In diesen Situationen wird kein negativer COVID-19-Test verlangt.

 

Für Personen mit Wohnsitz im Grenzland

Auch das Grenzland (Schonen, Halland, Blekinge, Schleswig-Holstein und Norwegen) kann als „Hochrisikoregionen“ kategorisiert werden. Personen mit Wohnsitz im Grenzland sind jedoch davon ausgenommen, bei ihrer Einreise einen Test vorzuweisen, wenn ihre Einreise einen triftigen Grund hat. Hat die Region jedoch einen Status als Quarantänebereich/Hochrisikobereich und der Reisende hat keinen triftigen Grund, so wird der Betreffende nach wie vor einen negativen COVID-19-Test vorweisen müssen, der bei der Einreise höchstens 72 Stunden alt sein darf.

 

Die Liste wird wöchentlich aktualisiert

Da es sich um neue Einschränkungen handelt, stehen noch nicht alle Einzelheiten fest, aber die endgültige Ausgestaltung wird im Laufe der kommenden Tage geklärt.

 

Die Übersicht über die Hochrisikoländer in der EU, im Schengenraum sowie Großbritannien wird wöchentlich vom dänischen staatlichen Seruminstitut aktualisiert; und für Drittländer, soweit Anlass hierzu besteht, u.a. auf der Grundlage der Aktualisierung der EU-Liste. Darüber hinaus gilt die Anforderung für Quarantäneländer außerhalb der EU, des Schengenraums und Großbritanniens.

 

Weitere Auskunft über die neuen Einschränkungen nebst einer Liste der Hochrisikoländer siehe Is my country open, banned or high-risk? auf Englisch.